„Wie geht’s dir?“ — „Geht schon.“ Oft lässt sich gar nicht sagen, warum ein Tag schwerer war als der andere. Ein Stimmungstagebuch beantwortet das nicht sofort, aber nach ein paar Wochen zeigt es Zusammenhänge, die im Alltag untergehen.
Es hält jeden Tag in wenigen Sekunden fest, wie es einem ging — und macht später sichtbar, ob bestimmte Wochentage, wenig Schlaf oder volle Terminkalender mit schlechteren Tagen zusammenfallen. Es beobachtet, es bewertet nicht.
Weniger als eine Minute pro Tag. Je kürzer der Eintrag, desto wahrscheinlicher wird er auch an müden Abenden noch gemacht.
Eine feste Skala statt Freitext. Eine Zahl von 1 bis 5 oder eine Farbe pro Tag lässt sich später leichter vergleichen als ein langer Satz.
Ein Stichwort dazu. „Viel Stress im Büro“ oder „lange geschlafen“ reicht — es geht nur darum, den Tag später wiedererkennen zu können.
Schlaf und Energie daneben. Stimmung steht selten allein. Wer Schlaf und Energie im selben Blick hat, sieht Zusammenhänge schneller.
Nicht jeden Tag nachlesen, sondern in Abständen: Häufen sich schwere Tage an bestimmten Wochentagen? Folgen sie auf wenig Schlaf? Muster zu erkennen ist der eigentliche Nutzen — nicht, jeden einzelnen Tag zu erklären.
Ein Stimmungstagebuch dient der Selbstbeobachtung. Bei anhaltend gedrückter Stimmung oder belastenden Gedanken ist ärztliche oder therapeutische Beratung der richtige Weg — ein Tagebuch kann dafür allenfalls Material liefern, es ersetzt sie nicht.
Calm Flow enthält ein Stimmungsprotokoll mit einem Schlaf-Tracker direkt daneben — im selben PDF wie Dankbarkeitstagebuch und Selbstfürsorge-Checkliste. Undatiert, ausfüllbar am Bildschirm oder zum Ausdrucken, A4 und US Letter, 9 Stil-/Farbkombinationen.
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