Auf einem Boot gibt es keinen Kofferraum und keinen Kleiderschrank: Jedes Gepäckstück muss in eine enge Koje passen und nach dem Auspacken irgendwo verschwinden. Wer zu viel oder das Falsche einpackt, merkt das spätestens beim ersten Verstauen.
Ein Hartschalenkoffer passt in keine Backskiste. Üblich sind deshalb ein weicher Seesack oder eine Reisetasche ohne Rollen, die sich zusammendrücken und wegstauen lässt. Und weil die Kabine klein ist, nimmt jedes überflüssige Teil Platz weg, den die ganze Crew braucht.
Kleidung in Schichten. Auf dem Wasser kann es auch im Sommer kühl und windig sein. Mehrere dünne Lagen, eine winddichte Jacke und eine Mütze sind flexibler als ein dicker Pullover.
Wetterschutz. Regenjacke oder Ölzeug — bei einer Charter teils an Bord, vorher beim Vercharterer nachfragen —, dazu Sonnenbrille, Sonnenschutz und Kopfbedeckung.
Schuhe mit heller, nicht abfärbender Sohle. Ein rutschfestes Profil ist an Deck wichtiger als die Optik; Wechselschuhe für den Landgang gehören separat auf die Liste.
Dokumente wasserdicht. Ausweis, Charterunterlagen und Handy in einer Trockentasche oder einem wasserdichten Beutel.
Persönliche Medikamente. Wer zu Seekrankheit neigt, klärt vorab mit Arzt oder Apotheke, was infrage kommt — eine Packliste kann daran erinnern, ersetzt diese Beratung aber nicht.
Die Schiffsausrüstung wie Rettungswesten oder Leinen stellt bei einer Charter in der Regel die Yacht; die Liste für Mitsegler konzentriert sich auf Kleidung, Hygiene und persönliche Dinge. Ein kurzer Blick in die Crew-Infos des Skippers klärt, was zusätzlich mitgebracht werden soll.
Travel Flow enthält eine Packliste und einen Reisebudget-Tracker, in dem sich auch Charteranteil, Hafengebühren und Bordkasse festhalten lassen — im selben PDF wie das Reiseroute-Layout. Undatiert, ausfüllbar am Bildschirm oder zum Ausdrucken, A4 und US Letter, 9 Stil-/Farbkombinationen.
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