Meditations-Apps zählen zuverlässig die Tage in Folge — was in der jeweiligen Sitzung tatsächlich passiert ist, verschwindet dagegen meist sofort wieder aus dem Kopf, sobald der Timer klingelt.
Ein Streak-Zähler beantwortet "wie oft", aber nicht "was hat sich verändert". Ob eine bestimmte Technik an einem stressigen Tag geholfen hat oder eher nicht, geht in der reinen Serienzählung meist unter — dafür bräuchte es eine kurze Notiz direkt nach der Sitzung, nicht erst im Rückblick.
Dauer und Technik festhalten, nicht nur "meditiert: ja". Erst wenn sichtbar wird, welche Technik wie lange geübt wurde, lässt sich später erkennen, was tatsächlich guttut.
Eine kurze Notiz zum Zustand danach. Ein, zwei Wörter reichen — "ruhiger", "unruhig geblieben", "eingeschlafen" — mehr braucht es nicht, um über Wochen ein ehrliches Bild zu bekommen.
Kein Perfektionsdruck. Eine ausgelassene Woche sollte im Tagebuch sichtbar sein können, ohne dass die ganze Seite dadurch "kaputt" wirkt — sonst wird das Tagebuch selbst zur Hürde.
Ein Achtsamkeitstagebuch hält meist den ganzen Tag über Momente der Präsenz fest — ein Meditationstagebuch ist enger: eine konkrete, zeitlich abgegrenzte Sitzung mit Technik und Dauer. Beides ergänzt sich, ersetzt sich aber nicht.
Calm Flow bietet dafür den Stimmungs-Log und die Selbstfürsorge-Checkliste — Meditationssitzungen lassen sich dort mit wenigen Worten neben Stimmung und Schlaf festhalten. Undatiert, ausfüllbar am Bildschirm oder zum Ausdrucken, A4 und US Letter, 9 Stil-/Farbkombinationen — kostenlos.
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