Aktualisiert am 13.10.2026 · Flow Planners Ratgeber
Zum PlanerIm Gefrierschrank verschwinden Dinge. Die Bolognese vom Frühjahr, die halbe Tüte Erbsen, das Brot, das man „für Notfälle“ eingefroren hat. Irgendwann ist das Fach voll, aber niemand weiß genau, womit. Ein Gefrierschrank-Inventar ist eine einfache Liste an der Tür oder am Kühlschrank, die zeigt, was drin ist, seit wann und wie viel. Sie spart Geld, weil weniger wegfällt, und Zeit, weil du beim Planen der Woche nicht mehr suchen musst.
| Spalte | Beispiel |
|---|---|
| Lebensmittel | Gemüsesuppe |
| Menge oder Portionen | 3 Portionen |
| Eingefroren am | 02.10. |
| Fach oder Schublade | Schublade 2 |
| Verbraucht (Striche) | | | |
Mit der Strichspalte musst du nichts radieren: Bei jeder entnommenen Portion machst du einen Strich. Sind alle Portionen weg, streichst du die Zeile durch.
| Fach | Lebensmittel | Portionen | Datum | Entnommen |
|---|---|---|---|---|
| 1 (oben) | Brot, geschnitten | 1 Laib | 28.09. | | | |
| 1 | Kräuter, gehackt | 2 Beutel | 15.08. | |
| 2 (Mitte) | Bolognese | 4 | 20.09. | | |
| 2 | Gemüsesuppe | 3 | 02.10. | |
| 3 (unten) | Hähnchenbrust | 2 Pack | 10.09. | |
| 3 | Erbsen, Spinat (gekauft) | je 1 | — |
Ein Inventar funktioniert am besten zusammen mit einer festen Ordnung. Eine bewährte Aufteilung:
Flache Beutel stapelst du hochkant wie Akten. So siehst du die Beschriftung, ohne alles herauszunehmen. Neue Vorräte kommen nach hinten, ältere nach vorn.
Was, wie viel, wann. „Bolognese, 2 Port., 20.09.“ reicht. Ein wasserfester Stift und Malerkrepp halten in der Kälte besser als viele Etiketten. Wer gern vorausplant, schreibt zusätzlich „verbrauchen bis“ dazu. Ohne Beschriftung sehen nach einigen Wochen viele Dosen gleich aus, und das Inventar stimmt nicht mehr mit dem Inhalt überein.
Tiefgefrorenes ist lange sicher, verliert aber mit der Zeit an Geschmack und Konsistenz. Als grobe Orientierung gilt: Fertiggerichte, Suppen und Brot schmecken in den ersten Monaten am besten, fettreiche Lebensmittel halten kürzer als mageres Gemüse. Bei gekauften Produkten steht die empfohlene Lagerdauer auf der Verpackung. Für selbst Eingefrorenes geben Verbraucherzentralen und Gerätehersteller Richtwerte; diese sind verlässlicher als jede Faustregel. Für dein Inventar heißt das: Das Datum ist wichtiger als jede Tabelle. Was am längsten drin ist, kommt zuerst in den Wochenplan.
Ein Inventar ist nur so gut wie die Portionen dahinter. Friere Gerichte in Mengen ein, die einer Mahlzeit für deinen Haushalt entsprechen: eine Portion für Singles, zwei bis vier für Familien. Flüssiges wie Suppe oder Soße lässt du vor dem Einfrieren abkühlen und füllst es in Dosen mit etwas Platz nach oben, weil sich Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt. Gefrierbeutel drückst du möglichst luftleer aus und frierst sie flach ein; so tauen sie schneller auf und lassen sich platzsparend stapeln. Brot schneidest du vor dem Einfrieren in Scheiben, dann nimmst du nur so viel heraus, wie du brauchst.
Familie S. hat beim ersten Durchgang zwölf Positionen gefunden, darunter zwei Dosen ohne Beschriftung und drei angebrochene Gemüsetüten. Nach der Startinventur hängt die Liste an der Tür. Jede Woche planen sie zwei Abendessen direkt aus dem Gefrierschrank, und beim Kochen von Bolognese oder Suppe wird die doppelte Menge gekocht und die Hälfte eingefroren. Nach einem Monat ist der Gefrierschrank übersichtlicher, die Liste wurde einmal neu geschrieben, und auf der Einkaufsliste stehen weniger Dinge, weil Vorhandenes zuerst verbraucht wird.
Wie du Vorräte in die Woche einplanst, zeigt der Wochenplan fürs Essen. Für Trockenvorräte und den Vorratsschrank gibt es die Vorratsliste, für den Einkauf die Einkaufsliste nach Kategorien.
Meal Flow enthält ein wöchentliches Essensplan-Raster, eine kategorisierte Einkaufsliste und eine Rezeptvorlage, dazu einen undatierten Monatskalender und einen Monatsziele-Tracker. Eine eigene Inventarseite ist nicht enthalten; die Liste oben passt auf ein einzelnes Blatt. Meal Flow hilft beim nächsten Schritt: Im Wochenraster planst du die Gerichte aus dem Gefrierschrank ein, und auf der Einkaufsliste landet nur, was wirklich fehlt.
Lebensmittel, Menge oder Portionen, Datum des Einfrierens, Fach und eine Spalte zum Abhaken entnommener Portionen. Mehr braucht es nicht.
Direkt am Gefrierschrank oder an der Innenseite eines nahen Küchenschranks. Sie muss beim Einfrieren und Entnehmen sofort greifbar sein.
Viele Gerichte schmecken in den ersten Monaten am besten. Konkrete Richtwerte geben Verbraucherzentralen und Gerätehersteller. Im Alltag gilt: Das Älteste zuerst verbrauchen.
Etwa einmal im Monat. Durchgestrichene Zeilen fallen weg, und die Liste bleibt übersichtlich.
Ja, gerade dort verschwinden Dinge hinten. Eine kurze Liste mit fünf bis zehn Zeilen reicht.
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